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So – ich habe ich also nun entschlossen, die Welt an meinem Plan und Vorhaben teilhaben zu lassen.

Was mein Plan ist? – Fotograf zu werden. Professioneller Fotograf. Nein, nicht Promi-Star-Fashion-berühmter Fotograf, der mit Models um die Häuser zieht und wilde Parties feiert. Sonder ganz solide. Einer, den Firmen buchen, wenn Sie wieder mal ein Portrait vom Chef für den Jahresbericht brauchen, oder Teamfotos für die Webseite, oder das Firmenjubiläum dokumentiert…  so halt.

Was daran so besonders ist? – Nun, ich bin Quereinsteiger. Hab das Fotografieren bislang als Hobby betrieben, aber nun will ich das Ganze eben als Beruf machen. Noch stehe ich in Lohn und Brot und eigentlich habe ich gar keine Not, den anderen Job aufzugeben. Ich verdiene gutes Geld und es gibt sicher auch unangenehmere Arbeitsplätze als meinen. Aber ich bin einfach nicht mehr glücklich dort. Zuviel negative Energien zehren an meinen Kräften, laugen mich aus. Und ich hab immer gesagt, dass mir der Spaß an der Arbeit am wichtigsten ist. Danach kommt zwar das Geld, und ohne Kohle ist es doof, aber da ich weder ein Haus abzubezahlen, noch Kinder auf die Uni zu schicken habe, bin ich in der komfortablen Situation, mich eigentlich nur um Geld für MICH alleine kümmern zu müssen. Meine Frau hat ihren gut bezahlten Job und eine Erstausstattung in Sachen Fotoequipment und Computer ist auch vorhanden…

In diesem Blog will ich also protokollieren, wie diese Schritte in die Selbständigkeit aussehen. Gründe, Erkenntnisse, Erfolge und Scheitern – alles inklusive.

Peu à peu werde ich hier die vergangenen Monate nachtragen, die seit meiner Entscheidung vergangen sind. Und später dann in Echtzeit über meine Schritte in die neue Herausforderung Bericht erstatten. Vielleicht bringt’s ja dem ein oder anderen in vergleichbarer Situation etwas…

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