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Wir alle nutzen heute wie selbstverständlich das Internet. Wir freuen uns über die zahlreichen Erleichterungen, die es uns bringt (wir müssen nicht mehr wegen Formularen zum Amt rennen, sondern erledigen vieles online). Information und Unterhaltung ist dank den zahlreichen Online-Zeitungen und YouTube gesichert. Und auch Kommunikation wird dank E-Mail und Netzwerken wie Facebook stark davon geprägt.

Bildung, bitte!
Aber was ebenfalls wirklich DER HAMMER ist, sind die Bildungsangebote im Internet. Ich habe nun immer schon gerne fotografiert. Aber was es an Wissen dazu noch im Web gibt, einfach so, für umme, ist unglaublich. Weil irgendwelche anderen Leute ihr Wissen gerne teilen wollen (oder auch auf ein noch größeres Angebot wie eine Trainings-DVD hinweisen möchten), steht im Netz eine so unglaubliche Menge an Know-how bereit, dass man nur jubeln kann. Und das ist eigentlich für JEDES Thema gültig.

Als angehender Profifotograf habe ich natürlich viel nach Videotutorials geschaut, die einem interessante Tips vermitteln. Da stößt man dann z.B. auf den Podcast „Blende 8“ oder auf zahlreiche coole Tips verschiedener Fotografen auf YouTube, wie z.B. Jared Polins FroKnowsPhoto, The Slanted Lens, Bryan Petersons „PerfectPicture School of Photo“ und viele mehr… Außerdem natürlich Seiten wie Fotografr mit zahlreichen Tips und Artikeln von Profis…

Aber es gibt auch immer wieder interessantes zum Business-Thema für Fotografen, denn als selbständiger Unternehmer gilt es ja auch auf dieser Schiene zu lernen. Da sind dann zum Beispiel Leute wie PhotoBiz Coach Beate Chelette oder Charles Lewis „Marketing Photograph“ Tips, die einem viel tollen Input geben.

Jaaaa, ich weiss, die sind alle auf Englisch. So f*ckin‘ what? Ich spreche und verstehe Englisch und auch wenn die meisten Jungs und Mädels da ziemlich amerikanisch rüberkommen (was viele hier sicherlich persönlich nicht mögen), so haben sie doch viele tolle Infos mitzuteilen. Und – a propos „teilen“ – in den USA ist das mit dem Teilen und Weitergeben von Wissen viel verbreiteter als hier. Und wenn hierzulande die Leute eben keine Amis anschauen wollen um von ihnen zu lernen, dann mach ich mir diesen Vorteil eben zunutze.

Und dann wär das noch die Geldfrage
Eine Unternehmensgründung, und sei sie auch noch so klein, braucht Geld. Hilft nüscht.  Bei mir ist zwar ne Kamera da und auch eine Erstausstattung Objektive und ein kleines Kämmerlein als Büro daheim hab ich auch, aber im ersten Jahr werden die Einnahmen garantiert nicht ansatzweise reichen, um die Kosten (allen voran für die eigenen Lebenshaltungskosten) zu decken. Also muss man schauen, wo es Geld gibt. Und – ratet mal – auch da hilft das Internet und diesmal sogar auf Deutsch.

Es ist wirklich krass, wie viele Infos zum Thema Existenzgründung, Fördermittel und Beratung da im Web stehen. Fester Bookmark bei mir ist da z.B. das Existenzgründer-Portal des BMWi auf dem es quasi komplette interaktive Vorträge zum Thema Gründung und Gründungs-Finanzierung gibt. Auch gibt es jetzt in allen Bundesländern die nach EU-Verordnung umgesetzten „Einheitlichen Ansprechpartner“, zur einfacheren Informationsfindung für Gründer eines Dienstleistungsunternehmens.

Kurzum – ich finde es unglaublich, wie viel Wissen man sich, etwas Engagement vorausgesetzt, nur über das Internet aneignen kann. In Form von Weiterbildungsmaßnahmen vom Amt oder Fortbildungskursen würde sowas Monate und  Jahre dauern, was man sich jetzt in Wochen am Abend selber erarbeiten kann…

Faszinierend…

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