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Bislang hab ich ja immer die Leute meines Umfeldes aktiv genervt und sie vor die Linse gezerrt… Meine vor einigen Tagen gestartete Portfolioseite (die natürlich zum Zweck hat, mich ein wenig zu bewerben) hat aber schon schneller als ich dachte Wirkung gezeigt. Eine liebe Freundin (die ich bereits ablichtete) arbeitet bei einer Crossmedia-Agentur und die brauchen für Ihre Webseite mal neue Bilder…

Einen vorsichtigen Vorstoß in Sachen Gegenleistung gemacht (da ich ja die anderen Leute der Agentur gar nicht kenne) und siehe da – kommenden Samstag shoote ich dort. Entgelt gibt’s erst mal in Sachleistungen, da ich ja noch keine Rechnungen schreiben kann und auch ist der Preis nichts marktübliches, aber ein erster Einstieg.

Das führt natürlich früher oder später zur Gewissenfrage „Preisgestaltung“. Ich kenne einige Preise, die selbständige Fotografen hier aufrufen und die ich für sinnvoll halte und die für mich auch Zielsetzung sind. Schließlich will ich ja davon leben können, und das geht nicht von Dumpingpreisen. Aber ich kann ja nicht guten Gewissens die gleichen Preise aufrufen, wie ein Fotograf, der 20 Jahre Erfahrung hat, Top-Fotos macht und Top-Kundenreferenzen hat und mit Assistent und fetten Eqpuiment auffährt, während ich als Newbie mit der alten DSLR und nem Strobist Schirmchen anrolle. Klar zählt am Ende, was hinten rauskommt, aber das Auge ist mit und auch die Ergebnisse zeigen durchaus Unterschiede…

Wir werden sehen. Ich habe jedenfalls kein schlechtes Gewissen, einen Profi einen Job durch Hobby-Dumping-Arbeit weggeschnappt zu haben, denn einen marktüblichen Fotografenpreis hätten sich die Jungs und Mädels der Agentur auch nicht leisten können wollen.

Dazu noch ein kurzes Video:

Stolz
Und außerdem bin ich auch erst mal 5 cm gewachsen, als es hiess „der Chef findet Deine Bilder klasse und würde gerne, dass Du welche von uns allen machst“… :) *stolz*

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