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Gerade komme ich von der Nachbesprechung meiner Ablehnung aus dem letzten Posting. Eigentlich wollte ich nur verstehen, wie die Bank bestimmte Dinge bewertet oder rechnet und so sich dann von meiner Rechnung unterscheidet… Nun kam aber raus, dass es doch noch eine Chance bei Bank 1 gibt. Von Bank 2 warte ich ja eh noch auf Bescheid.

Der erste im Telefonat genannte Grund war „mangelndes Eigenkapital“, was ja nach meinen Informationen gar nicht sein kann, da für diesen Kredit gar keines benötigt wird. Davon war heute auch keine Rede mehr – wir haben es mal ein „Mißverständnis“ genannt. Eigenkapital brauche ich tatsächlich nicht, hätte ich aber sogar in Form von Sachwerten (Fotoausrüstung, Computer, Software). Punkt 1 also schon mal abgehakt.

Punkt 2 war die Kosten-Unterdeckung in den beiden Anfangsjahren meiner Planung. Aber genau die ist ja der Grund, warum ich eine Gründungsfinanzierung will. Alles, was ich brauche, um loszulegen, habe ich ja. Nur mein „Gehalt“ kann ich aus den Einnahmen nicht komplett bestreiten. Und das von mir angefragte Gründerdarlehen ist explizit auch für sog. Betriebsmittel (also auch Gehälter) gedacht. Und den Punkt hatten sie nicht richtig verstanden. Vielleicht war es aber auch aus den Unterlagen nicht so klar ersichtlich, wie für mich und meinen Steuerberater, mit dem ich schon lange über diesem Businessplan arbeite.

Das Ende des Gespräches war, dass die Kundenberaterin überzeugt war, dass es sich mit diesen Informationen lohnt, noch einmal das Gespräch mit der internen Kreditprüfung zu suchen, da diese das auch übersehen haben könnte und daher aus falschen Gründen abgelehnt hat. Sie hat sich sogar explizit bedankt, dass ich das Gespräch nochmal gesucht habe und wir diese Frage klären konnten…

Ende kommender Woche bekomme ich nächste Informationen von dort… Stay tuned.

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