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So – die Abstände zwischen den Posts vergrößern sich zwar, aber dennoch gibt’s hier immer wieder mal einen aktuellen Stand der Dinge zu lesen.

Vor einer Woche war er also nun – der letzte Arbeitstag bei meiner alten Firma, wo ich fast 15 Jahre lang hingetigert bin. 15 Jahre lang dasselbe Gebäude und viele Gesichter sind auch schon so lange dabei. Irgendwie erscheint es noch ein wenig unwirklich, das Ganze. Es fühlt sich eher so an, als ob ich mir einige Wochen Urlaub genommen habe, um hier zu Hause einiges zu regeln, z.B. Renovierung, Familienbesuche über Weihnachten und meine Webseite fertig basteln. Selbst die Dinge für meine eigene Firma sind im Großen und Ganzen dieselben, die ich im letzten Jahr schon gemacht habe. Diverse Formalitäten und Amtsgänge (die zumeist online zu erledigen sind) kann ich erst im neuen Jahr angehen, da dann erst das Gewerbe angemeldet ist. Erst dann kann ich ein Geschäftskonto eröffnen, mich bei der Berufsgenossenschaft anmelden und einiges andere mehr ebenfalls.

Was natürlich komisch war, war meinen Arbeitsplatz zu räumen. Ich habe zwar die Jahre über immer in unterschiedlichen Büros gesessen, aber mein Rollcontainer und mein Rechnerinhalt sind immer mit umgezogen. Nun galt es also alles entweder zu übergeben, zu dokumentieren oder wegzuschmeissen… Irgendwie war das aber auch befreiend. In so langen Jahren macht man viele Projekte und nun findet man Spuren davon und erinnert sich auch an so manche Sache, aber es tat total gut, nun einen Schlussstrich unter alles ziehen zu können. Ich habe den überwiegenden Teil der 15 Jahre sehr genossen, habe viele Annehmlichkeiten gehabt, viel von der Welt gesehen und extrem interessante Menschen kennengelernt. Aber jetzt war es eben an der Zeit, etwas Neues zu machen. Bye-bye Arbeitsplatz…

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Meine Team konnte sich damit natürlich nicht immer so anfreunden. Die letzten 2 Jahre waren sehr turbulent und nun haut derjenige, der wenigstens etwas Ruhe reingebracht hat, einfach ab. Aber sie verstehen meinen Schritt, sind zuversichtlich, dass es klappt („Wenn das einer schafft, dann Du!“) und haben mir ein sehr süßes Abschiedsfilmchen gemacht, bei dem auch diverse langjährige Geschäftskontakte sich es nicht haben nehmen lassen, per Video ein paar warme Worte zu senden. Sehr nice sowas und ich werd’s mir sicherlich noch öfter ansehen. Es gibt auch einige andere Filme von Messe oder Events, auf denen die Leute viel Spaß haben. Wenn man die sieht möchte man fragen, warum ich gehe. Aber von den Zeiten, die mich ausgesaugt haben gibt es eben keine Dokumente. Wie auch immer…

Nun habe ich also bis zum 1. Januar Zeit, mein Mini-Büro auf Vordermann zu bringen. Wir haben ja schon im Frühjahr große Umbaumaßnahmen gehabt, aber es waren immer noch zu viele Sachen in den Regalen, die nicht zur Arbeit gehören. Daher klotz jetzt noch mal ran, bevor kommende Woche der Verwandten-Rallye losgeht.

Letzte Woche gab es dann noch einen kurzen Lichtblick, denn ein Bekannter, der bei einem Seminarveranstalter arbeitet, hatte mich einer Kollegin für ein Event empfohlen, die mit Ihrer jetzigen Fotografin unzufrieden war. Das nette dabei: Dr. Wladimir Klitschko wäre da gewesen und so hätte ich u.U. die Chance gehabt, mein Portfolio mit einem ersten Promi aufzumotzen… Leider hat das nun doch nicht hingehauen, da es doch ein Kollege aus dem Firmenverbund macht… *seufz* Man kann eben nicht immer gewinnen…

Ach ja, die Visitenkarten hab ich eben auf den Weg gebracht. Und diverse Freigaben für einige Bilder hab ich auch bekommen. Und etliche davon sind in einer Mitarbeiterzeitung erschienen – yay!

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