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Da ich mir ja vorgenommen habe, wieder in etwas kürzeren Abständen zu bloggen, muss ich mich zwangsläufig etwas kürzer fassen in den einzelnen Posts. Aber trotzdem hier ein kurzer Bericht, über die Vorkommnisse der letzten Woche.

Offizielles
Wie geschrieben, habe ich ja noch vor Silvester den Gewerbeschein erhalten – auf die Unterlagen vom Finanzamt und der Handwerkskammer warte ich jedoch noch. Die sind von der Stadtverwaltung informiert über meine Gründung und sollten auf mich zukommen… Nu ja – die müssen auch erst mal die Feiertage verdauen. Das einzig Blöde dabei ist, dass ich für mancherlei kommenden Schritt Informationen vom Finanzamt benötige… insbesondere die Steuernummer.

Mein befreundeter Steuerberater, der bislang als Freundschaftsdienst die Gründungsberatung gemacht hat, hat mir nun die offiziellen Unterlagen für die Mandantschaft geschickt – kann ich aber noch nicht ausfüllen. Ähnlich sieht es beim Antrag für eine Betriebs-/Berufshaftpflicht-Versicherung aus. Da habe ich zwar nun das erste Online-Angebot auf dem Tisch, aber ich fürchte, da werde ich noch einmal persönlich vor Ort einen der heiss geliebten Versicherungsvertreter aufsuchen müssen. Ist ja für jedes Gewerbe unterschiedlich, was da versichert werden muss. Und dementsprechend viele Fußangeln drin. Und ich hab später keinen Bock, nackig dazustehen, weil ich ein Kreuzchen falsch gesetzt hab.

Auch ein Geschäftsbankkonto habe ich beantragt. Da warte ich nun auch auf weitere Unterlagen. Wichtig war mir, dass ich zum einen für meinen Steuerberater eine Online-DATEV-Zugriff habe und zum anderen Unterkonten (mindestens eines) einrichten kann, wo ich dann entsprechende Rücklagen (z.B. für die Steuer, den nächsten PKW oder neue Foto-Equipment) ansparen kann. Sowas will ich nicht auf dem laufenden Konto haben – da verlier ich garantiert den Überblick. Damit ich die dutzende Einzelposten trotzdem noch auseinander dividieren kann, habe ich mir auch zwei Softwarepakete geholt, mit denen ich dann von hier aus den Überblick behalten kann. Eines davon lag neulich bei einer Computerzeitschrift dabei – Ihr wisst schon, eine oder zwei Versionen zurück, aber dafür umsonst bei Registrierung. Für den Anfang soll das reichen…

Ich kauf mir was …
… Kaufen macht soviel Spaß. Aber einige Fallstricke sind zu beachten. Als erstes stand ein Auto an. Da ich ja die letzten 12 Jahre Firmenwagen fuhr, hatte ich kein privates Alltagsauto. Und der Oldtimer wurde schon letztes Jahr verkauft. Ich bin ein absoluter Autonarr und habe schon monatelang Optionen geprüft (hatte ich schon geschrieben, warum Leasing nicht infrage kam?). Vor einigen Wochen habe ich mich dann, zusammen mit meiner Frau, die sich finanziell am Auto beteiligt, für den 1er BMW als Gebrauchtwagen entschieden. Er sollte so etwa 50.000 km auf der Uhr haben und von einem vertrauenswürdigen Händler (am Besten ein BMW-Autohaus) kommen. Als Motor habe ich den 116i rausgesucht, der ab Baujahr 2007 eine neue Spritspartechnik an Bord hat und so etwa 2L/100km weniger verbraucht, als der Vorgänger. Nicht unerheblich.

Und warum kein Diesel? In den letzten Jahren habe ich einige Turbodiesel gefahren und von Sound, Komfort etc. sind die prima und haben darüber hinaus noch ordentlich Schub (mehr als gleich starke Benziner ohne Turbo). ABER – da liegt auch der Hase im Pfeffer. Zum einen sind Diesel als Neuwagen teurer und als Gebrauchtwagen gesuchter und meist von Vielfahrern bewegt worden. D.h. ein potentielles Auto hätte bei gleichem Preis etwa doppelt so viele Kilometer runter!!! Und bei 100.000 km fangen bei Autos nun mal einfach die Reparaturen an. Umso mehr, als ein Diesel mit seinem hohem Drehmoment alles Material im Antriebsstrang viel mehr beansprucht. Dann lieber etwas kommoder unterwegs, und weniger Reparatur-Risiko.

Es ist dann ein schicker schwarzer 5-Türer geworden (einen 3-türigen Fiesta hatten wir als Leihwagen und es NERVT, wenn man nur etwas auf den Rücksitz stellen will und sich dafür verrenken muss). Der 1er ist ja nun nicht gerade als Raumwunder bekannt, aber da wir kinderlos sind, sehe ich alles hinter der Fahrersitzlehne als Stauraum an. Und dann geht’s eigentlich gut. Den Händler haben wir übers Internet gefunden, ein reiner BMW Gebrauchtwagenhändler auf dem platten fränkischen Land. Aber ein vergleichbarer Wagen im Frankfurter Raum wäre auch wieder 2.000 € teurer gekommen (bzw. hätte mehr Kilometer gehabt). Und es gab sogar noch 1 Jahr Gewährleistung auf Motor, Antriebsstrang und Fahrwerk.

BMW

Die Sache mit der Garantie
Wichtiger Punkt übrigens. Als Gewerbetreibender fallen diese ganzen Annehmlichkeiten, wie Gewährleistung des Händlers oder 14-Tage Rückgaberecht beim Onlinekauf nämlich einfach mal WEG. Gilt nur für Privatkunden. Der Autohändler hat großzügigerweise eine Gewährleistung gegeben, bei einem anderen Fall bin ich aber nun auf Kulanz angewiesen. Das Mainboard für die Aufrüstung eines PCs passt nicht zum Prozessor und nun muss ich’s zurückschicken und hoffe, wenigstens einen Teil des Kaufpreises auf Kulanz erstattet zu bekommen … Auch beachtenswert sowas.

So – nun wieder zurück an die Arbeit. Die Webseite mit den freien Arbeiten soll in Bälde live gehen und eine Facebook-Seite brauch ich auch noch!

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