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Moinsen miteinander …

Ein paar News und Updates stehen auf der Liste. Mal sehen, ob ich sie heute strukturiert abgearbeitet bekomme.

Ich hab jetzt ein Studio — klein, aber mein.

Nach meiner Headshot-Serie Ende Juni und diversen Anfragen nach Bewerbungsfotos, etc. hatte ich ja nach einem günstigen Raum in der Nachbarschaft geschaut, den ich als Studio nutzen könnte. Und unser Nachbar, der Hausmeister in einigen umliegenden Häusern ist, wusste auch direkt einen. Nur drei Häuser weiter, gegenüber von unserem Parkplatz in einem komplett sanierten Altbau gab es diesen Raum im UG mit 3,50m x 7,00m Grundfläche, aber leider auch nur 2,10m lichter Höhe. Monatliche Kosten 135 € inkl. NK , vierteljährlich kündbar. Nach einigen Testfotos, die die Decke als Overhaed-Softbox nutzen, wusste ich, dass ich ihn nehme. Er ist sicher nicht perfekt als Portrait-Studio, aber es ist mein erstes Studio. und z.B. Für Objektfotos problemlos zu gebrauchen. Ein Ladenlokal will ich aus mehreren Gründen nicht. 1. bin ich nicht dauernd vor Ort und 2. sind Kosten zu hoch und Lage zu wichtig. Ich wollte nur etwas, das mir mehr Flexibiltät gibt. Und das tut es! Außerdem hat Peter Hurley auch mal klein angefangen ;)

Jetzt ist es fertig eingerichtet (Gesamtkosten < 1.000 €) und sieht so aus:

Wöchentliche Statusmeetings

Ich habe mit meiner Frau, die mich bei der Verselbständigung sehr unterstützt, von Anfang an monatliche Statusmeetings gemacht. Das hat mir selber gut geholfen, meine Erfolge oder Misserfolge neutraler zu sehen, Stellen zu finden, an denenich noch nachlegen muss oder einfach auch einen klaren Plan für die nächsten 4 Wochen zu machen.

Nachdem die letzten Wochen aber sehr zäh waren und ich auch sonst das Gefühl hatte, es könnte mir helfen, machen wir jetzt jeden Montag Abend ein Statusmeeting. Mit einer Liste „was war, was wird“. Es dauert jedesmal auch etwa eine Stunde, wie vorher die Monatsreviews, ohne, dass wir uns das vornehmen würden. Es ist sehr inspirierend, gibt Sicherheit und nimmt den Partner auf der Reise auch mit. Man kommt auch voel schneller an die Punkte, „wo es weh tut“. Sprich, wo die eigenen Schwächen oder Problempunkte liegen. Das mag für manch einen unangenehm klingen, ist aber brennend notwendig, wenn man erfolgreich sein will. Dann muss man sich seinen Monstern stellen. Und über den eigenen Schatten springen. Zack Arias erklärt das hier ganz treffend.

Die Auftragslage

Ist inzwischen wieder besser. Zwar ist es immer noch weit davon entfernt, davon auf meinem alten Niveau als leitender Angestellter leben zu können, aber es wird. Letzte Woche war die erste Woche, in der ich mit Jobs OHNE Connections mehr Umsatz gemacht habe, als ich als Luxus-Ziel für den Wochenumsatz habe. Ohne Connections heisst, diese Aufträge kamen nur über meine eigene Werbung zustande (1x über Post-Mailing, 1x über Websuche). Bislang war es meist, weil ich Leute kannte, die bei passenden Auftraggebern an der richtigen Stelle saßen. Das ist zwar nicht schlimm, aber eben keine Geschäftsgrundlage. Klar geht es blöderweise die kommende Woche nicht gleich genauso weiter, aber slowly but surely, Schrittchen für Schrittchen …

Auch prima ist dabei, dass diese und nächste Woche gleich Buchungen fürs Studio dabei sind. So weiss man, dass die Entscheidung nicht ganz falsch war …

Ausweitung des Tätigkeitsfeldes

Bislang habe ich mich ja nahezu ausschliesslich um Business-Portraits und Eventfotos gekümmert. Mit dem Studio will ich mich jetzt auch mehr an Objektfotografie wagen. Das ist ein großes Feld, ich weiss. Aber ich bekomme auch hier ab und zu Anfragen von Firmenkunden und ich möchte schauen, inwieweit ich da etwas machen kann. Neulich sprach ich bei einer lokalen Werbeagentur vor, die ggf. bald Kosmetikprodukte für einen Webshop fotografiert brauchen. Und eine Bäckerei, die eigentlich zunächst nach Fotos von Personal und Räumlichkeiten gefragt hatte, wollte nun doch erst mal ihre Brötchen und Brote abgelichtet haben. Dass es dann tatsächlich schon fast mehr richting Food-Fotografie gehen würde, stellte sich erst später heraus, aber man wächst mit seinen Aufgaben … Die Ergebnisse haben ganz sicher noch viel Luft nach oben, aber der Kunde kommt in Sachen Webseite und Produktpräsentation auch nicht aus der Top-Liga. Vielleicht können wir aber gemeinsam ein paar Tabellenplätze gut machen …

Ebenfalls durch das Studio bedingt, möchte ich mich auch wieder mehr um Microstock-Fotografie kümmern. Ich hatte letztes Jahr mal ein paar Bilder eingestellt, von denen sich eines doch tatsächlich ein Dutzend mal verkauft hat (Gesamteinnahmen bislang 14,70 €!!!), aber dadurch, dass ich nun permanent ein Set aufgebaut lassen kann, ohne dass unser Wohnzimmer unbewohnbar wird, bieten sich neue Möglichkeiten. Ich erwarte nicht, dass ich damit reich werde, aber ein kleines, konstantes Zubrot wäre schön. Und immerhin, je mehr Bilder man einstellt, desto mehr summiert es sich auf, über die Zeit. Aber man muss auch erst mal in die Ränge kommen, halbwegs vorne angezeigt zu werden. Denn meist werden die Bilder gefeatured, die schon gut verkauft wurden … wir werden sehen.

Hat jemand von Euch Erfahrungen gesammelt, welche Portale am besten laufen? Fotolia? iStock? Shutterstock? Photocase?

Zu guter Letzt:
Ich leite die Frankfurter Ausgabe von Scot Kelby’s Annual Worldwide Photo Walk

Nächsten Samstag (5. Oktober 2013) macht der amerikanische Fotograf Scott Kelby wieder seinen weltweiten Photo Walk. Über 20.000 Personen in über 1.000 Städten auf der ganzen Welt machen mit – und ich darf dieses Jahr den Walk in Frankfurt leiten :) Freu mich wie ein Schneekönig drauf. Wer Lust hat, für 2 Std. mit anderen Photo-Nerds durch die Stadt zu laufen und anschließend noch nett beieinander zu sitzen, meldet sich am besten gleich an. Und wem Frankfurt zu weit ist, der findet auf der Webseite noch zahlreiche andere Walks in Deutschland! Spaßige Sache das. Vielleicht lerne ich ja so mal den einen oder anderen Leser kennen … Würde mich freuen! Hier noch der Link:

http://worldwidephotowalk.com/walk/frankfurt-he-deutschland/

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